Kurzspiel

Auf einer Golfrunde macht das kurze Spiel für einen Großteil der Golfer mehr als 50% der Schläge aus; seien es Putts, Chips, Pitches oder Bunkerschläge, jeder Schlag ab 50 Meter und kürzer fällt in diesen Bereich! Gesondertes Augenmerk sollten Sie also auf die Schläger richten, mit denen Sie die aufgezählten Schläge am vielseitigsten spielen können.

Bei den Wedges ist auf konstante Loft-Sprünge (4° - 6°) zu achten, wie z.B. in einer Konfiguration von Pitching Wedge (46°), Gap Wedge (52°) und Sand- bzw. Lob Wedge (58°). Es besteht eine Vielzahl individueller Loft-Kombinationen; mit zunehmender Praxis und Spielerfahrung, stellt sich jeder Golfer seine favorisierten Loft?s zusammen. 
Wer sich mit den verschiedenen Wedges zwecks Chipping schwer tut, der kann zur Vereinfachung auch auf einen sogenannten Chipper zugreifen. Jener Golfschläger ist zwar bei weitem nicht so variabel wie ein Wedge, vereinfacht aber einen Großteil der standard Chipsituationen in den Punkten Ausführung sowie Schlägerwahl. Durch einen Chipper wird sich die Anzahl von Fehlschlägen zweifelsohne zu Ihren Gunsten reduzieren und Ihre Chip-Ergebnisse im Durchschnitt verbessern.

Den wohl größten Anteil des kurzen Spiels macht jedoch das Putten aus. Der Auswahl dieses Schlägers ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen - er muss Ihnen gefallen, sich gut anfühlen und für Ihr visuelles Empfinden zuverlässig ausrichten lassen. Bei den Puttern wird häufig mit verschiedenen Schaftlängen und Griff-Modellen experimentiert. In den letzten Jahren sind vorallem wieder dicke Putter-Griffe sehr beliebt und hinsichtlich der Schaft-Länge tendieren eine Vielzahl der Golfspieler dazu, sich für das etwas Kürzere zu entscheiden.

Wer sein kurzes Spiel auch von zu Hause aus trainieren möchte, sollte sich eine Putt-Matte und ein kleines Pop-Up Chipping Netz zulegen. Beides ermöglicht Ihnen diese beiden übungsintensiven Schlagtypen, spontan und wetterunabhängig zu üben oder mit Familie / Freunden am Abend einen kleinen Zock auszuspielen.